|
|
Nächste Busfahrt:
WICHTIGE LINKS:
|
4. Mai 1904 - "Jau, ick dau dat!" Mit diesen Worten wird Heinrich Hilgert, Wiegemeister auf der Zeche Consol, erster Vorsitzender des "Sportclub Westfalia 1904 Schalke". Die fußballverrückten Jungen, die sich um ihren Anführer Willi Gies in einer Gaststätte im Gelsenkirchener Vorort Schalke versammelt haben, können nicht ahnen, daß sie an jenem Tag einen Verein gründen, der später als FC Schalke 04 für Furore sorgen wird. Der neue Club wird in den nächsten Jahren aber nicht in den Westdeutschen Spielverband aufgenommen. 13. Februar 1912 - Anschluss an den "Turnverein 1877 Schalke", der dem Westdeutschen Spielverband bereits angehörte. 5. Januar 1924 - Die Turner und Fußballer trennen sich. Auf der Generalversammlung entschieden sich die Mitglieder der Fußballabteilung für den Namen "FC Schalke 04", die Vereinsfarben wechseln von Rot und Gelb zu Blau und Weiß. 3. Mai 1925 - Das erste Aufeinandertreffen mit Borussia Dortmund. Die Schalker siegen 4:2. Ihre Spielweise: "Kurz und flach wandert der Ball von Mann zu Mann." So stand es in der Zeitung. Der "Schalker Kreisel" war geboren und stellte in den Folgejahren so manchen Gegner vor Probleme. 8. Mai 1927 - Erstmals steht der FC Schalke 04 in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Der TSV 1860 München setzt sich in der Vorrunde diesmal noch im Dortmunder Stadion "Rote Erde" mit 3:1 durch. 20. November 1927 - Ernst Kuzorra (Jg. 1905) ist vier Jahre nach seinem Debüt in der ersten Mannschaft der erste Nationalspieler des FC Schalke 04. 2:2 trennt sich Deutschland in Köln von den Niederlanden. "Clemens", wie Kuzorra von allen genannt wird, hat bei den "Knappen" auf dem Platz und auch außerhalb das Sagen. Zusammen mit seinem Schwager Fritz Szepan (Jg. 1907) ist er das sportliche Aushängeschild des Vereins. 1928 - Umzug ins Vereinslokal "Kaiserhalle" am Schalker Markt, von "Mutter" Thiemeyer geführt. Dort bringt Vorsitzender "Papa" Unkel auch die Geschäftsstelle des Clubs unter. 29. August 1928 - Einweihung der Glückauf-Kampfbahn. 1929 - Umbenennung in "FC Gelsenkirchen-Schalke 04" - ein Tribut an die Stadt Gelsenkirchen, die den Bau des neuen Stadions finanziell unterstützt hat. 25. August 1930 - Der Westdeutsche Spielverband erklärt 14 Spieler, die für Spiel und Training ein damals verbotenes Handgeld erhalten hatten, zu Berufsspielern und sperrt sie. Außerdem werden acht Vorstandsmitglieder aus dem WSV ausgeschlossen. Der Bankbeamte Willy Nier, der als Finanzobmann die Zahlungen gedeckt hat, ertränkt sich aus Scham im Rhein-Herne-Kanal. Die Reserve spielt derweil für die gesperrte 1. Mannschaft. 1. Juni 1931 - Das erste Spiel nach Aufhebung der Sperre: 70.000 Zuschauer stürmen die Glückauf-Kampfbahn beim 1:0 gegen Fortuna Düsseldorf. 11. Juni 1933 - In seinem ersten Endspiel um die deutsche Meisterschaft verliert der FC Schalke 04 mit 0:3 gegen Fortuna Düsseldorf. 24. Juni 1934 - Eine große Ära beginnt: Schalke wird durch Ernst Kuzorras Tor zum 2:1 kurz vor dem Abpfiff gegen den 1. FC Nürnberg erstmals deutscher Fußballmeister. Den anderen Treffer steuert Fritz Szepan bei. Zwischen 1933 und 1942 stehen die Gelsenkirchener in 14 von 20 Endspielen um Meisterschaft und Pokal; in jedem der zehn Jahre erreichen sie mindestens ein Finale und gewinnen insgesamt sieben Titel (sechsmal Meister, einmal Pokalsieger) 23. Juni 1935 - Zweiter deutscher Meistertitel: 6:4 gegen VfB Stuttgart. Es treffen Ernst Pörtgen (3), Ernst Kalwitzki, Ala Urban und Rudi Gellesch. 8. Dezember 1935 - Im ersten deutschen Pokalfinale überhaupt verliert Schalke mit 0:2 gegen den 1. FC Nürnberg. 3. Januar 1937 - Pokalfinale des Jahres 1936 wieder verliert Schalke, diesmal mit 1:2 gegen den VfB Leipzig. Tor: Kalwitzki. 20. Juni 1937 - Die dritte deutsche Meisterschaft: 2:0 gegen den 1. FC Nürnberg. Ernst Kalwitzki und Ernst Pörtgen sind erfolgreich. 9. Januar 1938 - Im dritten Anlauf glückt es: Schalke wird Pokalsieger des Jahres 1937 durch einen 2:1-Sieg über Fortuna Düsseldorf und schafft als erster deutscher Verein das "Double". Ernst Kalwitzki und Fritz Szepan sorgen mit einem Doppelschlag nach der Pause (46./47.) für den Triumph. 3. Juli 1938 - Als hoher Favorit muss sich Schalke im Meisterschaftsendspiel Hannover 96 beugen. Einem 3:3 im ersten Anlauf (Tore: Kalwitzki, Pörtgen 2) folgt im Wiederholungsspiel eine 3:4-Niederlage (Tore: Kuzorra 2, Szepan). 18. Juni 1939 - Eine Glanzleistung und fünf Tore von Ernst Kalwitzki führen zum Gewinn der vierten deutschen Meisterschaft. Admira Wien wird mit dem Rekordergebnis von 9:0 bezwungen. Außerdem fallen Tore durch Ötte Tibulski, Fritz Szepan, Ala Urban und Ernst Kuzorra. 21. Juli 1940 - Meistertitel Nummer fünf: Mit 1:0 wird der Dresdner SC geschlagen. Wer trifft? Natürlich Ernst Kalwitzki. 22. Juni 1941 - Kuriose Niederlage im Endspiel: Rapid Wien schlägt Schalke mit 4:3 und wird deutscher Meister die Knappen führten dabei schon mit 3:0 durch Hinz (2) und Hermann Eppenhoff. 2. November 1941 - Auch aus dem zweiten Endspiel des Jahres geht Schalke als Verlierer hervor. Der Dresdner SC gewinnt das Pokalfinale mit 2:1. Kuzorra sorgte für den zwischenzeitlichen Ausgleich. 5. Juli 1942 - Die sechste deutsche Meisterschaft wird durch ein 2:0 gegen Vienna Wien gewonnen (Tore: Kalwitzki, Szepan) 15. November 1942 - Fünftes Pokalfinale, vierte Niederlage: 0:2 gegen den TSV München 1860. 7. Juli 1946 - Erstes Spiel nach Wiederaufbau der Glückauf-Kampfbahn: Westfalia Herne wird mit 5:0 geschlagen 23. Februar 1947 - Höchster in einem offiziellen Meisterschaftsspiel erzielter Sieg: 20:0 bei der SpVgg. Herten 14. Juli 1947 - Erstes Spiel in der Oberliga West 2:2 bei Hamborn 07. Schalke wird zum ersten Mal seit 1934 nicht mehr Westfalenmeister 24. April 1949 - Schalke wird nur 12. der Oberliga und schafft den Klassenerhalt nur, weil die Oberliga von 13 auf 16 Vereine aufgestockt wird. 12. November 1950 - Ernst Kuzorra und Fritz Szepan beenden ihre legendäre Karriere nach einem Spiel gegen Brasiliens Meister Atletico Mineiro. 29. April 1951 - Erster Titelgewinn in der Oberliga West. 21. Mai 1955 - Schalke verliert erneut ein Pokalfinale: 2:3 gegen den Karlsruher SC. Die Tore von "Catcher" Sadlowski zur 2:1-Führung reichen nicht. 13. April 1958 - Zum zweiten Mal wird Schalke Meister der Oberliga West. 18. Mai 1958 3:0 - im Finale gegen den Hamburger SV bringt den siebten deutschen Meistertitel. Berni Klodt (2) und Manni Kreuz sind im Niedersachsenstadion von Hannover erfolgreich. 24. August 1963 - Erstes Bundesligaspiel in der Glückauf-Kampfbahn. 30.000 erleben eine 2:0 Sieg über den VfB Stuttgart. 15. Mai 1965 - Schalke schließt die Saison mit einem 16. Platz ab und müßte absteigen, doch die Liga wird von 16 auf 18 Vereine aufgestockt. 7. Januar 1967 - Auf dem Mönchengladbacher Bökelberg erlebt Schalke die höchste Niederlage seiner Bundesligajahre: Borussia Mönchengladbach gewinnt mit 11:0. 14. Juni 1969 - Siebtes Pokalendspiel, sechste Niederlage: In Frankfurt verliert Schalke 1:2 gegen den FC Bayern München (Tor: Pohlschmidt). 15. April 1970 - Schalke 04 scheidet erst im Halbfinale des Europapokal der Pokalsieger gegen Manchester City aus. 28. Juni 1972 - Schalke 04 verpasst mit 52:16 Punkten knapp die achte deutsche Meisterschaft und wird Vize-Meister. 1. Juli 1972 - Durch einen 5:0-Erfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern wird Schalke zum zweiten Mal Deutscher Pokalsieger. Die Torschützen in Hannover sind Helmut Kremers (2), Klaus Scheer, Aki Lütkebohmert und Klaus Fischer. Mannschaftskapitän "Stan" Libuda reckt den "Pott" in die Höhe. 1972/73 - Der Bundesliga-Skandal, der für Schalke am 17. April 1971 mit jenem für 2.300 DM pro Kopf verschobenen Spiel gegen Arminia Bielefeld (0:1) begonnen hat, erreicht nach der Aufklärung der Vorgänge seinen Höhepunkt. Viele aktuelle und ehemalige Schalker Spieler (Klaus Fichtel, Klaus Fischer, Rolf Rüssmann, Jürgen Sobieray, Herbert Lütkebohmert, Reinhard Libuda, Hans-Jürgen Wittkamp und Heinz van Haaren) werden vom DFB gesperrt. Erst im Januar 1974 sind auch die letzten Sünder nach Ihrer Begnadigung wieder einsetzbar. 9. Juni 1973 - Letztes Bundesligaspiel in der Glückauf-Kampfbahn (2:0 gegen den HSV) vor dem Umzug in das Parkstadion, die am 4. August gegen Feyenoord Rotterdam eingeweiht wird. 11. Juni 1976 - Mit 29 Treffern wird Klaus Fischer Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga. 9. Oktober 1976 - Mit einem 7:0 beim FC Bayern München gelingt Schalke der höchste Sieg seiner Bundesligageschichte. Im Olympiastadion sorgten Klaus Fischer (4), Manni Dubski, Rüdiger Abramczik und Erwin Kremers für das Torfestival. 21. Mai 1977 - Schalke wird hinter Borussia Mönchengladbach Vize-Meister. 13. Juni 1981 - Schalke 04 steigt als Siebzehnter in die 2. Bundesliga ab. 29. Mai 1982 - Direkter Wiederaufstieg als Meister der zweiten Liga. 6. Juni 1983 - Erneuter Abstieg in die 2. Liga. 2. Mai 1984 - Dem 18jährigen Olaf Thon glücken beim legendären 6:6 im Pokalhalbfinale gegen FC Bayern München drei Tore. Außerdem lassen Thomas Kruse, Peter Stichler und Bernhard Dietz die Schalker Fans jubeln. 9. Mai 1984 - Im Wiederholungsspiel verliert Schalke 04 mit 2:3 9. Juni 1984 - Aufstieg in die Bundesliga. 21. Mai 1988 - Dritter Abstieg in die 2. Liga. 16. Juni 1991 - Der FC Schalke 04 gelingt nach dreijähriger Abwesenheit wieder der Sprung in die Bundesliga. 5. Dezember 1994 - Änderung der Satzung. Der FC Schalke 04 erhält einen Aufsichtsrat, der von nun an den Vorstand bestellt. Damit sind die Schalker Vorreiter für die Bundesliga. Die neue Satzung schließt den Prozeß der Umstrukturierung des Vereins nach Abbau einer Schuldenlast von annähernd 20 Millionen Mark ab. 18. Mai 1996 - Als Bundesligadritter erreicht der FC Schalke 04 nach 19 Jahren wieder einen UEFA-Pokal-Platz. 21. Mai 1997 - Der FC Schalke 04 gewinnt nach einem an Spannung nicht zu überbietenden Spiel gegen Inter Mailand erstmals den UEFA-Cup. Das Hinspiel am 7. Mai im Parkstadion endete mit einem 1:0-Sieg durch ein Tor von Marc Wilmots. Dank Ivan Zamoranos Tor kurz vor Schluss erreicht Inter im Rückspiel die Verlängerung. Das Elfmeterschießen endet mit 4:1 klar zu Schalker Gunsten. Ingo Anderbrügge, Martin Max, Olaf Thon und Marc Wilmots behalten vor 25.000 mitgereisten Schalker Fans im mit 81.675 Zuschauern ausverkauften Giuseppe-Meazza-Stadion die Nerven. 17. März 1998 - Durch ein 1:1-Unentschieden im Viertelfinalrückspiel gegen Inter Mailand verpaßt der FC Schalke 04 nach einer 0:1-Niederlage im Hinspiel den Einzug in das UEFA-Pokal-Halbfinale. Eine famose Leistung und ein ebenso famoses Tor von Michaël Goossens reichen nicht. 9. Mai 1998 - Durch einen 2:1-Sieg gegen Arminia Bielefeld wird der UEFA-Pokal zum dritten Mal in Folge erreicht. 29. September 1998 - Ausgerechnet Marco van Hoogdalem, der mit seinen beiden Toren gegen Bielefeld den Weg in den UEFA-Cup geebnet hatte, verschießt im Elfmeterschießen bei Slavia Prag (beide Spiele endeten 1:0 für den jeweiligen Gastgeber) den letzten Elfmeter. Die internationale Reise des FC Schalke 04 ist erst einmal beendet. 29. Mai 1999 Am letzten Spieltag der Saison 1998/99 gewinnen die Königsblauen bei 1860 München nach einem kuriosen Spiel mit 5:4. Dieser Sieg hilft nichts mehr, der 6. Platz wird um 14 Punkte verfehlt und Schalke wird am Ende Zehnter in der Tabelle. 20. Mai 2000 Eine 0:2-Heimniederlage gegen Hansa Rostock beendet eine enttäuschende Rückrunde, in der nur viermal gewonnen, aber siebenmal verloren wurde. Am Ende steht der 13. Tabellenplatz und nur 39 Punkte zu Buche. 19. Mai 2001 Nach einer hervorragenden Saison, in der die Königsblauen sowohl den besten Angriff als auch die beste Abwehr der Liga stellen, steht der FC Schalke kurz vor der Verwirklichung eines Traums: des achten deutschten Meistertitels. Am letzten Spieltag wird nach einem 0:2-Rückstand die Spielvereinigung Unterhaching im heimischen Parkstadion mit 5:3 besiegt. Als im Fernduell mit dem in Hamburg spielenden FC Bayern München HSV-Stürmer Barbarez in der 90. Minute das 1:0 erzielt, ist der FC Schalke 04 Deutscher Meister. Erst eine umstrittene Freistoßentscheidung von Markus Merk in der 94. Minute bringt den Bayern noch den Ausgleichstreffer und zerstört auf Schalke alle Träume. Die Königsblauen müssen sich mit dem Titel "Meister der Herzen" begnügen und ziehen als Tabellenzweiter erstmals in die Champions League ein. 26. Mai 2001 Eine Woche nach der Meisterschaftstragödie steht der FC Schalke 04 erstmals seit 1972 wieder in einem Finale um den DFB-Pokal. Gegen den Regionalligisten Union Berlin bringen zwei Tore von Jörg Böhme den 2:0-Sieg, der den Schalker den ersten nationalen Titel seit 29 Jahren bringt und im Revier manche Tränen trocknet. 11. Mai 2002 Erneut steht der FC Schalke, diesmal gegen Bayer Leverkusen, im Pokalfinale. Nach einem begeisternden Spiel wird die Werkself mit 4:2 (1:1) geschlagen und der DFB-Pokal zum zweiten Mal in Folge gewonnen. 28. Juli 2002 Im Abschiedsspiel von Ingo Anderbrügge treffen die legendären „Eurofighter“ auf die aktuelle Mannschaft des FC Schalke 04. Auf Schalke geht in dem Sommer auch die Stevens-Ära zu Ende. Der holländische Trainer wechselt zu Hertha BSC Berlin, Frank Neubarth wird sein Nachfolger. 26. März 2003 Schalke 04 trennt sich von Frank Neubarth. Marc Wilmots und Oliver Reck erklären sich bereit, die Mannschaft bis zum Saisonende zu betreuen. Schalke wird Siebter. 24. Juni 2003 Jupp Heynckes wird als neuer Trainer auf Schalke vorgestellt. |
|
© by Heidschnucken-Power Lüneburger Heide e.V. |